Hochglanzprospekte versus Alltagsrealität

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

 

ich staune, was heute wiedermal als News durch die Medien geht (Bericht SRF). News sind das schon längst nicht mehr, das läuft schon seit Jahren so, aber viele Unternehmen sind bisher immer noch nicht offen genug, um sich ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen. Viele Unternehmen haben zwar Hochglanzprospekte, in denen beschrieben wird, wie die Unternehmenskultur aussehen sollte, im Alltag gelebt werden diese benannten guten Ansätze aber selten. Die Folgen sehen wir alle Jahre wieder in den publizierten Statistiken. Das Leid der Betroffenen könnte verkürzt und Folgekosten gesenkt werden, wenn sich unsere Gesellschaft ernsthaft auf das Thema einlassen würde, jedoch ist die psychische Gesundheit auch heute noch ein Tabu und viele lassen sich nicht aufs Thema ein, na dann darf man sich auch nicht über die Statistiken wundern. Schade und leidvoll ist es für die Menschen, die es jeweils trifft und bekanntlich kann es theoretisch jeden treffen. Würden Gesellschaft/Unternehmen/Mitarbeitende dem Thema etwas offener und aktiver begegnen und auch die Ernsthaftigkeit anerkennen und dementsprechend handeln, könnte man einiges an Leid verhindern/verkürzen. Um aus dem "könnte" ein "kann" zu machen braucht es den seriösen Willen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Nur die Hochglanzprospekte alleine bringen da nicht wirklich die entscheidenden Veränderungen.

 

Besten Dank für Ihr Interesse.

 

Freundliche Grüsse

Peter Naef